E. Kress.

Von der EDV zur fantastischen Kunst mit dem Eis.

 

Geboren wurde E. Kress in den 50er-Jahren in Herford in Nordrheinwestfalen. Dort verbrachte er seine Jugendzeit, ging dort zur Schule und beendete seine schulische Laufbahn erfolgreich mit dem Abitur.

Parallel zum Studium der Anglistik und Romanistik besuchte er auch fünf Semester die Fotografieklasse an der Kunsthochschule Kassel.

 

In den 80er-Jahren wechselte er aufgrund eines Überangebotes an Lehrern in den EDV-Bereich. Seine Liebe zur Fotografie konnte er schließlich in Hannover wiederbeleben. Hier führte der Kontakt zur zeitgenössischen Kunst zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Ausdrucksmöglichkeiten der Moderne.

 

Die Ausstellung einer Eis-Installation brachte E. Kress dazu, sich mit diesem flüchtigen Element detaillierter zu befassen. Seine Vorstellung war, die Schönheit von Eiskristallen mit Hilfe der Fotografie zum Ausdruck zu bringen. So entwickelte er seine eigene ästhetische Form- und Farbsprache. Durch Zusatz diverser Substanzen und durch eine farbenfrohe Lichtchoreografie gelingt es ihm, die Eigenschaften von Eis eindrucksvoll ins richtige Licht zu setzen. Die entwickelten Objekte werden durch technische „Rezeptionsmittel“ wie Digicam, hoch auflösende Scanner und einem umgebauten CCD-Sensor festgehalten. Unterschiedlichste Gefrierzeiten der Eis-Objekte erhöhen noch einmal die optische Vielfalt für den Betrachter.

 

Seine Intention sei, den Werkstoff Eis „ins rechte Licht“ zu setzen, so Kress. Er wolle mit seiner Kunst zur Kontemplation und zu Gedankenspielen über seine Bilder einladen.